#25 - Ein bisschen Sommer

Durch die Straßen läuft sie mit der Eleganz und Grazie einer Königin. Beinahe schwebend, tänzelnd.
Eine Schönheit.
Es liegt nicht an ihrem knielangen, blauen mit Blumen besetzten Kleid. An den nackten Füßen. Auch nicht an ihrem blutroten Nagellack. Es sind auch nicht die kurzen blonden Haare. Es ist ihr Strahlen. Das gemeinsame Spiel zwischen Augen und Mund. Und bei jeder ihr bekannten Person, die sie trifft, wird das Strahlen größer.
Eine Schönheit.
Wohin sie auch geht. Jeder Blick ist auf sie gerichtet. Mit einem atemberaubend schönen lächeln erwidert sie jeden Blick. Lässt den Zuschauer schweben, träumen. Mit nur einem lächeln. Magisch.
Eine Schönheit.
Langsam öffne ich meine Augen. Kehre zurück in die Wirklichkeit. Verabschiede mich von meinem Traum. Habe mich gesehen und weiß dass du es bist. Weiß dass jeder Blick dir gehört. Weiß dass es dein Lächeln ist. Deine Grazie. Deine Eleganz. Deine Schönheit.

Und nun, zwei Jahre später, hat sich so viel verändert. Ist so vieles anders. Keines dieser Worte könnte ich heute genauso wieder geben. Wenn ich Texte von früher lese, kann ich mich noch genau erinnern an wen ich dachte, was ich fühlte. Kann die Tränen auf meiner Zunge schmecken, den schmerz in meinem Herzen spüren, das Gefühl nachempfinden.

Ein Outfit das Anfang des Monats entstanden ist. Als man noch locker in T-Shirt und Rock rum laufen konnte. Noch finde ich das schlechte Wetter gar nicht so schlimm. Irgendwie fühlt sich momentan einfach alles gut an.

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